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Dates
10.10.2017 / Düsseldorf / Cube
13.10.2017 / München / Zehner
15.10.2017 / Hannover / Kulturpalast ...
16.10.2017 / Köln / Subway
17.10.2017 / Hamburg / Kleiner Donner
18.10.2017 / Bremen / Lagerhaus
20.10.2017 / Berlin / Badehaus

Meadows


The Only Boy Awake (What we call Records / 2016)
The Only Boy Awake (EP)
VÖ: 21.10.2016 (What We Call Records/Soulfood Believe)

Ein nächtlicher Spaziergang durch Schwedens Wälder. Der Mond scheint uns ins Gesicht. Ziemlich schön. Ein bisschen frisch und einsam vielleicht hier draußen, aber das macht nichts, wir haben ja uns. Und dann sind da noch ein paar Lieder in der Luft, wie gemacht für diesen Ausflug. Wie gemacht für diese Stimmung.

Ein bisschen Klavier, viel akustische Gitarre, etwas Glockenspiel, ein paar Bläser. Hier und da auch Streicher, sphärische Klänge. Synthies. Dezentes Schlagzeug. Manchmal schneller, manchmal langsamer. Wir hören Songs, die ganz klein anfangen und in einem wahren Soundgewitter enden. Die uns faszinieren und auf unserem Weg durch die Nacht begleiten. Und wir hören eine Stimme, die uns leise ein paar Geschichten in unser Ohr flüstert. Geschichten über das Leben und Sterben, unsere Sehnsüchte und Ängste. Verpackt in sieben Songs, irgendwo zwischen Singer/Songwriter, Folk und Zauberwald. Songs mit Namen wie „Moonlight“, „It’s Us“ oder auch „The Walk“.

Gesungen von einem Schweden, der weiß wie es sich hier draußen so anfühlt. Der in den letzten Jahren von Skandinavien über Deutschland bis nach England und Amerika gut herumgekommen ist mit seiner Gitarre. Und der jetzt unter dem Namen Meadows seine erste EP „The Only Boy Awake“ veröffentlicht. Unterstützung bekam er im Studio von zahlreichen Weggefährten wie Anna Fogel (Gesang) oder Björn Guo (Violine/Viola). Viele Instrumente hat er jedoch selbst eingespielt – als „Full Takes“, ohne Schnitte, aufgenommen im Dromedar Studio in Schweden. Drei Monate Experimentieren.

Drei Monate, die sich gelohnt haben. Herausgekommen ist eine EP, die eigentlich weit mehr ist. Ein Ausrufezeichen in einem hart umkämpften Genre. Ein Erstlingswerk, dem der Spaß an kleinen Klangexperimenten anzuhören ist. Viele Songs sind von Meadows Stimme und seiner Akustikgitarre getragen. Doch immer, wenn man denkt, man hat schon alles gehört, führt der Schwede einen nochmal auf einen anderen Pfad. Weiter ins klangliche Dickicht, aus dem man eigentlich gar nicht mehr heraus möchte.

...die Sonne geht langsam auf und wir verlassen den Wald. Doch die Melodien bleiben uns noch lange im Ohr. Wir kommen wieder, ganz bestimmt.



© 2010 // KRANZMUSIK.DE // Matthias Kranz // matthias@kranzmusik.de